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Monument to eternal love
The Sepulchral Chapel on Württemberg Hill

Friday, 3 April 2020

Sepulchral Chapel on the Württemberg | Exhibitions Zu viel Andrang: Das Gelände an der Grabkapelle wird abgesperrt

Das schöne Wetter zieht die Menschen ins Freie – und die Grabkapelle auf dem Württemberg ist auch in Corona-Zeiten ein markanter Punkt auf der Karte der Spaziergänger. Weil zunehmend nun auch Gruppen auf dem Gipfel des Württemberg auftauchen, sehen sich die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden- Württemberg – in Abstimmung mit dem Amt für öffentliche Ordnung –gezwungen, das gesamte Gelände zu schließen. Die Grabkapelle auf dem Württemberg selbst ist wie alle Kultureinrichtungen und wie alle Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten mindestens bis zum 19. April geschlossen und kann nicht besichtigt werden.

DIE MEISTEN HALTEN DIE REGELN EIN
Die meisten Besucherinnen und Besucher auf dem Württemberg halten sich konsequent an die gültigen Regeln während der Corona-Epidemie. In den letzten Tagen traten aber zunehmend auch ganze Gruppen in Erscheinung. Die Polizei ist aktuell vermehrt in den Weinbergwegen am Württemberg unterwegs und fordert zur Einhaltung der Vorschriften auf. In der ständigen und engen Abstimmung mit dem Amt für öffentliche Ordnung hat sich nun gezeigt, dass alle Beteiligten eine Schließung befürworten: Daher wird der Gipfel des Württembergs jetzt insgesamt gesperrt. Zuwiderhandlungen werden als Hausfriedensbruch angezeigt. Die Schließung des Gipfelbereichs soll verhindern, dass sich Menschen auf den Treppenanlagen vor der Kapelle sammeln. Zugleich sorgt die Absperrung dafür, dass sich die Spaziergänger in der Weite der Weinberge verteilen und nicht an einem Ort konzentrieren.

 

ZIEL FÜR SPAZIERGÄNGER
Die Lage in den Weinbergen und die legendäre Aussicht über das Neckartal machen die Grabkapelle zum Ziel für viele Menschen – zu allen Jahreszeiten . Das Bauwerk verdankt seine Entstehung dem frühen Tod von Königin Katharina von Württemberg im Jahr 1819. Der trauernde Witwer König Wilhelm I. ließ hier ab dem Jahr 1820 den weithin sichtbaren klassizsistischen Kuppelbau errichten. Die Inschrift am Portal „Die Liebe höret nimmer auf“ verdankt das Mausoleum den Ruf als „romantischster Ort Stuttgarts“. 2020 feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das 200. Jubiläum der Grundsteinlegung.

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